Psychotherapie, Psychotherapie Brückelmayer, Leda und der Schwan (©Paolo Gallo Modena, P.IVA 11478570010, Fotolia.com)

Psychotherapie

In einem kostenpflichtigen Erstgespräch werde ich Ihnen in vertrauensvoller Atmosphäre und empathisch einige Fragen zu Ihrer Lebenssituation stellen. Wenn ich Ihnen sympathisch bin und Sie sich auf weitere Therapie einlassen wollen, vereinbaren wir Termine und erstellen in Folge einen Therapieplan mit Ihrem gewünschten Therapieziel. Die Therapie wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Um einen Prozess in Gang zu bringen, ist anfangs eine Stunde pro Woche empfehlenswert. Das wertschätzende Ende eines Therapieprozesses ist von großer Bedeutung und findet in einem Abschlussgespräch statt.

In der Behandlung setzen Sie sich im Gespräch und mittels kreativer Methoden, Techniken und Medien (Zeichnungen, Fotos, Aufstellungsbrett, Symbolen, Ton…) – falls dies erwünscht ist – mit Ihren aktuellen Lebensproblemen und Ihren familiären und sozialen Beziehungen auseinander. Große Bedeutung hat die Miteinbeziehung der nonverbalen, körperlichen Phänomene, die unbewusste Konflikte und Störungen aufzeigen können. Lebensbestimmende, belastende oder positive, stärkende Ereignisse kommen zum Vorschein. Sie lernen verstehen, welche Auswirkungen diese auf Ihre Persönlichkeit und Ihr Leben haben.

Psychotherapie in Wien und Niederösterreich

Die psychotherapeutische Behandlung kann in meiner Wiener Praxis nächst der Wiener Universität, in St. Pölten oder in Kapelln erfolgen.

Was ist Psychotherapie?

Das Wort „Psychotherapie“ entstammt dem Griechischen und bedeutet „Heilung der Seele“. Psychotherapie heilt oder lindert seelische und psychosomatische Leidenszustände.

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht.

Psychotherapie unterliegt der gesetzlich geregelten Verschwiegenheitspflicht!

Problematiken, die für eine Psychotherapie sprechen

  • Angst, Panik, Zwang
  • Traurigkeit, Depression
  • Sucht
  • Krisen und Lebensveränderung
  • Beschwerden mit psychosomatischen Zusammenhängen
  • Beschwerden oder Erkrankungen des Verdauungstrakts, des Bewegungsapparats, Herz- und Kreislauferkrankungen, Stoffwechselstörungen, Erkrankungen mit Beteiligung des Immunsystems (Allergien, Multiple Sklerose, Autoimmunerkrankungen…), Erkrankungen der Atemwege (Asthma), Kopfschmerzen, Schwindel, …
  • Überlastung, Schlaflosigkeit, innere Unruhe und Erschöpfung
  • Partnerschaftsprobleme
  • Konflikte am Arbeitsplatz
  • Erziehungsprobleme und Konflikte in der Familie
  • Essstörungen
  • Sexuelle Probleme

Integrative Therapie

Die Integrative Therapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das eine ganzheitliche Behandlung nach wissenschaftlichen Erkenntnissen bietet. Der Mensch wird als Gesamtheit von Körper, Seele und Geist in seiner Vielschichtigkeit gesehen.

Die Integrative Therapie setzt Heilung- und Entwicklungsprozesse bei psychischen, psychosomatischen und psychosozialen Erkrankungen in Gang. Ihr Ziel ist die Besserung von seelischen Leidenszuständen und die Beseitigung von Krankheitssymptomen. Die Förderung einer besseren Lebensqualität und eines Gesundheitsverhaltens, als auch die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sind die Eckpfeiler der Integrativen Therapie.

Die Integrative Therapie beschreibt den Menschen als Körper-Seele-Geist-Subjekt in einem sozialem und ökologischem Umfeld im Zeitkontinuum (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft). Die Integrative Therapie wurde von Hilarion Petzold und Mitarbeiterinnen als praktisches in sich konsistentes Verfahren aus Elementen verschiedener Therapieströmungen, entwickelt. Sie beinhaltet Konzepte der Psychoanalyse, der Gestalttherapie, dem Psychodrama, dem therapeutischen Theater und der Verhaltensmodifikation. Durch die mehrperspektivische Zugangsweise werden multimethodische Behandlungswege ermöglicht.

Verbale und nonverbale Techniken

Neben dem verbalen Austausch verwendet die Integrative Therapie auch nonverbale Techniken in Form kreativer Medien. Der Einsatz kreativer Methoden findet jedoch immer in Absprache mit dem Patienten/der Patientin statt.

Die therapeutische Beziehung zwischen PatientIn und TherapeutIn wird als intersubjektiver Prozess begriffen. Die sich dabei realisierenden Phänomene werden als bewusste und unbewusste Strebungen nach lebensbestimmende, belastende, defiziente oder protektive Ereignisse in der Biografie fokussiert und in ihrer Relevanz für die Persönlichkeitsentwicklung und Lebensführung erfahrbar, so dass eine zukunftsgerichtete, nachhaltige Veränderung des Lebensstils möglich wird.