Psychotherapie in St. Pölten und Wien bei Angst, Depression, Burnout, Zwang, Praxis für Psychotherapie Bettina Brückelmayer

Psychotherapie bei Angst, Depression, Burnout und Zwang

Die Psychotherapie behandelt Krisen aller Lebenslagen. Ich begleite Sie und helfe Ihnen empathisch u.a. bei Angst und Panik, Depressionen, Belastungsstörung und Burnout sowie Zwängen.

Therapie bei Angst und Panik

„Der Mensch wird nicht durch die Dinge selbst verwirrt, sondern dadurch, wie er sie sieht.“ (Epiktet)

Angst und Panik sind sehr starke Gefühle, welche sehr überflutend sein können und sehr bedrohlich wirken. Manchmal gibt es auslösende Situationen, manchmal drängen sie sich völlig unangekündigt auf. Oft treten sie auch in Form spezifischer Phobien zutage. Charakteristischerweise werden Situationen oder Objekte gemieden. Symptome wie Herzklopfen, Schwächegefühl, bis hin zu Kontrollverlust oder Todesangst können auftreten.

Psychotherapie bei Depressionen

Lust- und Freudlosigkeit, Verlust von Freude und Interessen und erhöhte Ermüdbarkeit können Zeichen einer Depression sein. In schlimmeren Fällen können sich diese Symptome bis hin zu Schlaflosigkeit, völliger Antriebslosigkeit, Appetitverlust, Gefühle von Nutzlosigkeit und Schuld sowie Verlust des Selbstwertgefühls steigern. In schweren Fällen besteht ein hohes Suizidrisiko.

Belastungsstörung und Burnout

sind Reaktionen auf massive Belastungen durch Situationen, die eine Bedrohung darstellen (Katastrophen, Folter, Vergewaltigung usw.).

Es handelt sich auch um Zustände aufgrund subjektiven Leids durch Lebenskrisen, wie Arbeitsplatzverlust, Scheidung, Opfer durch Mobbing oder Gewalt (physisch oder psychisch) und vieles mehr.

Symptome sind depressiver Natur, wie Schlaflosigkeit, Lustlosigkeit, Angst bis hin zum Gefühl von Betäubtsein und Flashbacks.

Das Burnoutsyndrom ist eine Form der Überlastung, die jede Personengruppe bzw. Beruf treffen kann. Die Symptomatik zeigt sich auf vielfältigen Ebenen. Zum Beispiel durch überhöhten Energieeinsatz, Erschöpfung, reduziertes Engagement für Arbeit oder Andere, erhöhte Ansprüche sowie durch emotionale Reaktionen (Depression, Aggression, Reizbarkeit,…). Psychosomatische Reaktionen wie Herzklopfen, Engegefühl in der Brust, Rücken- oder Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, nervöse Tics, Verspannungen, Übelkeit, Sexuelle Probleme, ein Mehr an Alkohol, Tabak, Kaffee oder anderen Drogen usw. treten auf. Das Burnoutsyndrom führt im schlimmsten Fall zu einer großen Verzweiflung bis hin zu Selbstmordabsichten.

Psychotherapie bei Zwang

Zwangsgedanken

Das sind Gedanken, die sich immer wieder aufdrängen und nicht willentlich unterdrückt werden können. Sie haben mit dem biografischen Hintergrund der Person zu tun. Der Inhalt des Zwangsgedanken ist genau das, was auf keinen Fall passieren soll („Hoffentlich bin ich nicht schwanger“).

Zwangshandlungen

Zwangshandlungen sind rigide stereotype Handlungen oder Rituale, zu denen sich der Betroffene gezwungen fühlt. Es besteht die Vorstellung, einen Zwangsgedanken durch die Zwangshandlung verhindern zu können. Zwangspatienten sind sich durchaus der Sinnlosigkeit ihrer Handlungen bewusst.

Zwänge können sich als Wasch- und Putzzwang, Kontrollzwänge, Ordnungszwänge oder zwanghaftes Grübeln darstellen.

Eine psychotherapeutische Behandlung hilft darüber hinaus bei:

  • Traurigkeit
  • Sucht
  • Krisen und Lebensveränderung
  • Beschwerden mit psychosomatischen Zusammenhängen
  • Beschwerden oder Erkrankungen des Verdauungstrakts, des Bewegungsapparats, Herz- und Kreislauferkrankungen, Stoffwechselstörungen, Erkrankungen mit Beteiligung des Immunsystems (Allergien, Multiple Sklerose, Autoimmunerkrankungen…), Erkrankungen der Atemwege (Asthma), Kopfschmerzen, Schwindel, …
  • Überlastung, Schlaflosigkeit, innere Unruhe und Erschöpfung
  • Partnerschaftsprobleme
  • Konflikte am Arbeitsplatz
  • Erziehungsprobleme und Konflikte in der Familie
  • Essstörungen
  • Sexuellen Problemen

Was ist Psychotherapie?

Das Wort „Psychotherapie“ entstammt dem Griechischen und bedeutet „Heilung der Seele“. Sie heilt oder lindert seelische und psychosomatische Leidenszustände.

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht.

Die psychotherapeutische Behandlung unterliegt der gesetzlich geregelten Verschwiegenheitspflicht!

Wie verläuft eine Therapie

In einem kostenpflichtigen Erstgespräch werde ich Ihnen in vertrauensvoller Atmosphäre und empathisch einige Fragen zu Ihrer Lebenssituation stellen. Wenn ich Ihnen sympathisch bin und Sie sich auf weitere Therapie einlassen wollen, vereinbaren wir Termine und erstellen in Folge einen Therapieplan mit Ihrem gewünschten Therapieziel. Die Therapie wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Um einen Prozess in Gang zu bringen, ist anfangs eine Stunde pro Woche empfehlenswert. Das wertschätzende Ende eines Therapieprozesses ist von großer Bedeutung und findet in einem Abschlussgespräch statt.

In der Behandlung setzen Sie sich im Gespräch und mittels kreativer Methoden, Techniken und Medien (Zeichnungen, Fotos, Aufstellungsbrett, Symbolen, Ton…) – falls dies erwünscht ist – mit Ihren aktuellen Lebensproblemen und Ihren familiären und sozialen Beziehungen auseinander. Große Bedeutung hat die Miteinbeziehung der nonverbalen, körperlichen Phänomene, die unbewusste Konflikte und Störungen aufzeigen können. Lebensbestimmende, belastende oder positive, stärkende Ereignisse kommen zum Vorschein. Sie lernen verstehen, welche Auswirkungen diese auf Ihre Persönlichkeit und Ihr Leben haben.

Psychotherapie in St. Pölten, Kapelln und Wien

Die psychotherapeutische Behandlung kann in St. Pölten oder in Kapelln sowie in meiner Wiener Praxis nächst der Wiener Universität erfolgen.

Weitere Informationen, auf welchen Grundlagen die Psychotherapie in meiner Praxis stattfindet

Integrative Therapie

Die Integrative Therapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das eine ganzheitliche Behandlung nach wissenschaftlichen Erkenntnissen bietet. Der Mensch wird als Gesamtheit von Körper, Seele und Geist in seiner Vielschichtigkeit gesehen.

Die Integrative Therapie setzt Heilung- und Entwicklungsprozesse bei psychischen, psychosomatischen und psychosozialen Erkrankungen in Gang. Ihr Ziel ist die Besserung von seelischen Leidenszuständen und die Beseitigung von Krankheitssymptomen. Die Förderung einer besseren Lebensqualität und eines Gesundheitsverhaltens, als auch die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sind die Eckpfeiler der Integrativen Therapie.

Die Integrative Therapie beschreibt den Menschen als Körper-Seele-Geist-Subjekt in einem sozialem und ökologischem Umfeld im Zeitkontinuum (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft). Die Integrative Therapie wurde von Hilarion Petzold und Mitarbeiterinnen als praktisches in sich konsistentes Verfahren aus Elementen verschiedener Therapieströmungen, entwickelt. Sie beinhaltet Konzepte der Psychoanalyse, der Gestalttherapie, dem Psychodrama, dem therapeutischen Theater und der Verhaltensmodifikation. Durch die mehrperspektivische Zugangsweise werden multimethodische Behandlungswege ermöglicht.

Verbale und nonverbale Techniken

Neben dem verbalen Austausch verwendet die Integrative Therapie auch nonverbale Techniken in Form kreativer Medien. Der Einsatz kreativer Methoden findet jedoch immer in Absprache mit dem Patienten/der Patientin statt.

Die therapeutische Beziehung zwischen PatientIn und TherapeutIn wird als intersubjektiver Prozess begriffen. Die sich dabei realisierenden Phänomene werden als bewusste und unbewusste Strebungen nach lebensbestimmende, belastende, defiziente oder protektive Ereignisse in der Biografie fokussiert und in ihrer Relevanz für die Persönlichkeitsentwicklung und Lebensführung erfahrbar, so dass eine zukunftsgerichtete, nachhaltige Veränderung des Lebensstils möglich wird.