Sexualtherapie, Psychotherapie Brückelmayer (©Africa Studio, stock.adobe.com)

Sexualtherapie für Frauen, Männer und Paare

Wie verläuft eine Sexualtherapie?

Sexualtherapie kann im Einzel- oder im Paarsetting statt finden. Manchmal genügen ein bis fünf Sexualberatungen um sexuelle Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen oder einfach ein paar Unklarheiten bezüglich Sexualität zu klären. Sind die Probleme jedoch tiefgreifender, d.h. sie bestehen schon länger und bisherige Lösungsversuche blieben erfolglos, empfiehlt sich eine Sexualtherapie.

Obwohl wir in einer höchst sexualisierten Gesellschaft leben, ist es dennoch sehr schwierig über das sehr private und meist schamhaft besetzte Lebensthema Sexualität zu sprechen. In einer vertrauensvollen respektvollen Atmosphäre werden Sie durch meine therapeutische Unterstützung den Raum haben, Ihre Problematiken zu schildern und zu bearbeiten.

Im Rahmen der Sexualtherapie können auch Übungen durchgeführt werden. Diese Übungen finden nicht in der psychotherapeutischen Praxis statt, sondern werden von Ihnen zuhause durchgeführt. Die Sexualtherapie bedient sich ausschließlich verbaler Methoden und schließt jeglichen körperlichen Kontakt aus.

Wo findet die Sexualtherapie statt?

Die Sexualtherapie kann in meiner Praxis in Wien in unmittelbarer Nähe zur Universität, in St. Pölten oder in Kapelln stattfinden.

Der Paradigmenwechsel in der Sexualität

Menschliche Sexualität sieht sich als ein Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und gesellschaftlichen Faktoren. Diese widerspiegeln sich in sexuellen Verhaltensweisen.

Historischen Debatten über abnormale oder pervertierte Sexualität folgte ein Paradigmenwechsel, der ungewöhnliche sexuelle Verhaltensweisen nicht mehr automatisch pathologisiert.  Sexuelles Verhalten sieht sich nur dann als dysfunktional, wenn der Betroffene unter seinem Verhalten leidet oder andere zu Schaden kommen.

Definition der WHO von Sexueller Gesundheit

Sexuelle Gesundheit „… ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen,mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität und nicht auf das Fehlen von Krankheit, Dysfunktion oder Gebrechen.“

Sexuelle Gesundheit „… erfordert einen positiven und respektvollen Zugang zu Sexualität und sexueller Beziehung, ebenso wie die Möglichkeit genussvolle und sichere sexuelle Erfahrungen zu erleben frei von Zwängen, Diskriminierung und Gewalt.“

„Um sexuelle Gesundheit erreichen oder beibehalten zu können, müssen die sexuellen Rechte aller Personen respektiert, beschützt und erfüllt werden.“

Einflüsse, die das sexuelle Empfinden behindern können

Verschiedenste Einflüsse können das sexuelle Empfinden, die Lust, nachhaltig stören. Die Liste dieser möglichen Störenfriede ist lang:

  • Einflüsse von außen
  • Gefühle und Gefühlszustände
  • sexuelle Hemmungen und Ängste
  • Beziehungskonflikte und Stress
  • Langeweile
  • körperliche Probleme
  • Medikamente
  • Angst vor Misserfolg
  • Konflikte in der Beziehung
  • Gewalterfahrung und sexueller Missbrauch
  • negative Gedanken über Sexualität, über die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen etc.

Minderwertigkeitsgefühle, Versagensängste etc. können die Sexualität beeinflussen. Maladaptive Schemata (z.B. „Ich bin inkompetent“) generieren sich aus Erinnerungen, Emotionen, Körperempfindungen und Kognitionen. Diese Muster entwickeln sich hauptsächlich in der Kindheit und Jugend und hindern die erwachsene Person an der Erfüllung ihre Grundbedürfnisse, in diesem Fall der sexuellen Befriedigung.

Durch die sexuelle Liberalität herrscht im Vergleich zu den 50er-Jahren Offenheit, die aber wiederum zu einem Leistungsdruck führen kann – für beiderlei Geschlechter. Mithalten, sexuell zu genügen und funktionieren sind die Postulate an den guten Liebhaber und die gute Liebhaberin in den Medien. Ein weiterer Aspekt, der Sexualität einschränken kann, bildet die Körperlichkeit. Ein schlechtes Körperbild kann die sexuelle Funktion maßgeblich beeinträchtigen.

Sexualstörungen werden unterschieden in

Definition der WHO von Sexueller Gesundheit

Sexuelle Gesundheit „… ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität und nicht auf das Fehlen von Krankheit, Dysfunktion oder Gebrechen.“

Sexuelle Gesundheit „… erfordert einen positiven und respektvollen Zugang zu Sexualität und sexueller Beziehung, ebenso wie die Möglichkeit genussvolle und sichere sexuelle Erfahrungen zu erleben frei von Zwängen, Diskriminierung und Gewalt.“

„Um sexuelle Gesundheit erreichen oder beibehalten zu können, müssen die sexuellen Rechte aller Personen respektiert, beschützt und erfüllt werden.“

„Eine notwendige Erkenntnis ist, dass das, was unter Sexualität verstanden und als Sexualität gelebt wird, einem ständigen kulturellen Prozess der Umkodierung, Transformation und Umwertung und damit einer ständigen Veränderung unterliegt. Dem Alltagsbewusstsein aber scheint es immer noch so, als sei die Sexualität ihrer Struktur nach eine unveränderbare, von Natur gegebene Einheit. Tatsächlich aber ist sie ein veränderbar Zusammengesetztes“ (Sigusch).

Im Rahmen der Behandlung ist allenfalls eine differenzialdiagnostische Abklärung wichtig. Manchmal kann die Symptomatik durch einen medizinischen Krankheitsfaktor (z.B. Diabetes) oder eine andere psychische Erkrankung (z.B. Depression) erklärt werden.

Sexualtherapie für Frauen

Die weibliche Sexualität

Sexuelle Gesundheit wird definiert als körperliches, emotionales, psychisches und soziales Wohlbefinden. Für viele Frauen ist sexuelle Gesundheit keine Selbstverständlichkeit. Viele Frauen leiden unter Verletzung ihrer sexuellen Selbstbestimmung oder sexuell übertragbaren Infektionen. Zudem leidet eine Vielzahl von Frauen und Mädchen unter Problemen der sexuellen Funktion, an sexuellen Identität- und Reifungsstörungen oder sonstigen Problematiken in Zusammenhang mit Sexualität.

Im Rahmen der Behandlung ist allenfalls eine differenzialdiagnostische Abklärung wichtig. Manchmal kann die Symptomatik durch einen medizinischen Krankheitsfaktor oder eine andere psychische Erkrankung erklärt werden.

Einflüsse, die das sexuelle Empfinden von Frauen behindern können

Störungen der sexuellen Funktion

Unter sexuellen Funktionsstörungen versteht man ein sexuelles Problem, das in der Mehrzahl sexueller Kontakte auftritt und seit mindestens einem halben Jahr besteht. Dazu besteht ein Leidensdruck und/oder interpersonelle Probleme.

Die häufigsten sexuellen Funktionsstörungen bei einer Frau:

  • Geringes sexuelles Verlangen und niedrige sexuelle Erregung, mangelnde Lubrikation
  • Schwierigkeiten zum Orgasmus zu kommen, Orgasmus wird zu wenig intensiv oder nicht lustvoll erlebt
  • Schmerzen beim Sex oder Verkrampfung, sodass das Eindringen des Penis unmöglich ist
  • Fehlendes Vergnügen beim Sex

Organmedizinische und psychopathologische Abklärungen

Organmedizinische Abklärungen sind bei sexuellen Problemen wichtiger als bei manchen anderen psychischen Schwierigkeiten, da organische Probleme oft eine wichtige Mitbedingung für die sexuelle Störung darstellen. Die ärztliche Konsultation (Gynäkologe, Urologie, Endokrinologie, Internist, Psychiater, …) sollte genutzt werden, um organische Verursachungen (z.B. Diabetes, Störungen des Hormonhaushalts, Depression, …) sexueller Probleme auszuschließen.

Sexuelle Identitäts- und Reifungsstörungen

Geschlechtsidentität bezeichnet die subjektive Zugehörigkeit zu einem Geschlecht und die Übereinstimmung damit. Geschlechtsidentität kann männlich, weiblich oder auch ganz anders (z.B. dazwischen oder zweigeschlechtlich) erlebt werden. Es gibt aber auch Personen, die von sich sagen, dass sie keine Geschlechtsidentität erleben.

Dazu gehören:

  • Transsexualität
  • Homosexualität
  • Asexualität (fehlendes oder ein nicht vorhandenes Verlangen bzw. Interesse an Sexualität – nicht gleichbedeutend mit sexueller Abstinenz!)
  • Geschlechterdysphorie (Unzufriedenheit bezüglich der Nichtübereinstimmung des körperlichen mit dem seelischen Geschlecht)

Störungen der sexuellen Reproduktion

  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Eingebildete Schwangerschaft oder negierte Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch, späte oder sehr frühe Schwangerschaft
  • Postpartale Depression (Traurigkeit, Erschöpfung, Ängste, Appetit- und Schlafstörungen im 1. Jahr nach der Geburt)

Sexualtherapie hilft auch bei

  • Sexualität im Alter
  • Sexualität bei Erkrankung oder Behinderung
  • Gewalt in der Partnerschaft
  • Genitalverstümmelung
  • Sexuellen Missbrauch
  • Klimakterium, Climacterium praecox (vorzeitige Wechseljahre)
  • u.v.m.

Sexualtherapie für Männer

Die männliche Sexualität

Sexuelle Probleme und Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Problemen. Zum Beispiel klagen viele Männer in Österreich über gelegentliche oder chronische Erektionsprobleme. Sehr oft fehlt die sexuelle Lust. Sex hat viel mit Funktionieren-Müssen und einer gewissen Kopflastigkeit zu tun. So sind rund um Sexualität viele Mythen entstanden, die das Erleben einer glücklichen Sexualität stören. „Er ist einen halben Meter lang, hart wie Stahl und macht die ganze Nacht nicht schlapp“, so  beschreibt Zilbergeld, ein amerikanischer Sexualtherapeut, das Fantasiemodell von männlichen Sex. Bei Vielen, die von sexuellen Problemen belastet sind, spuken die problemfördernden Mythen im Kopf herum. Männer können und wollen jederzeit, beim Sex zeigt ein wirklich guter Mann, was er kann, Sex ist gleich Orgasmus, guter Sex ist spontan, zum guten Sex gehört ein Orgasmus, am besten ein multipler und ein gleichzeitiger. Ebenso vermittelt die Pornofilmindustrie hinsichtlich Potenz ein unrealistisches Bild.

Ein weiterer Mythos besagt, dass die männliche Sexualität im Gegensatz zur weiblichen Sexualität, weitaus einfacher und problemloser zu sein hat.

Männer besitzen nur ein Geschlechtsorgan, die Frau besitzt mehrere. Frauen brauchen ein langes Vorspiel und es dauert lange bis sie zum Orgasmus kommen. Sie haben Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, wollen reden und schmusen, brauchen bestimmte Empfindungen um zur Erregung zu gelangen usw. Aber andererseits gibt es diese verwirrenden Situationen, wo Frau vollkommen die Kontrolle verliert, nach viel Sex verlangt, zu multiplen Orgasmen fähig ist, stöhnt und kreischt, wo der Mann plötzlich nicht mithalten kann. Wegen seines verzweifelten Wunsches, beim Sex alles richtig zu machen und nichts zu verpassen, nicht als unmännlich abgestempelt zu werden, kann den Mann in Bedrängnis führen. Die Modelle von Sex, die präsentiert werden, sind in vielerlei Hinsicht unzulänglich und der Hauptgrund für sexuelle Unzufriedenheit.

Einflüsse, die das sexuelle Empfinden von Männern behindern können

Sexuelle Funktionsstörungen

Unter sexuellen Funktionsstörungen versteht man ein sexuelles Problem, das in der Mehrzahl sexueller Kontakte auftritt und seit mindestens einem halben Jahr besteht. Dazu besteht ein Leidensdruck und/oder interpersonelle Probleme.

Die häufigsten sexuellen Funktionsstörungen beim Mann:

  • Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen
  • Gesteigertes sexuelles Verlangen (Sexsucht, Pornographiesucht, Bordellsucht)
  • Erektile Dysfunktion (Erektionsstörung)
  • Sexuelle Aversion und mangelnde Befriedigung
  • Ejaculatio precox (früher Samenerguss)
  • Verzögerter oder ausbleibender Orgasmus

Organmedizinische und psychopathologische Abklärungen

Organmedizinische Abklärungen sind bei sexuellen Problemen wichtiger als bei manchen anderen psychischen Schwierigkeiten, da organische Probleme oft eine wichtige Mitbedingung für die sexuelle Störung darstellen. Die ärztliche Konsultation (Urologie, Endokrinologie, Internist, Psychiater, …) sollte genutzt werden, um organische Verursachungen (z.B. Diabetes, Störungen des Hormonhaushalts, Depression, …) sexueller Probleme auszuschließen.

Sexuelle Identitäts- und Reifungsstörungen

Geschlechtsidentität bezeichnet die subjektive Zugehörigkeit zu einem Geschlecht und die Übereinstimmung damit. Geschlechtsidentität kann männlich, weiblich oder auch ganz anders (z.B. dazwischen oder zweigeschlechtlich) erlebt werden. Es gibt aber auch Personen, die von sich sagen, dass sie keine Geschlechtsidentität erleben.

Dazu gehören:

  • Transsexualität
  • Transvestitismus
  • Homosexualität
  • Asexualität (fehlendes oder ein nicht vorhandenes Verlangen Interesse an Sexualität – nicht gleichbedeutend mit sexueller Abstinenz!)
  • Geschlechterdysphorie (Unzufriedenheit bezüglich der Nichtübereinstimmung des körperlichem mit dem seelischem Geschlecht)

Störungen der sexuellen Präferenz

Die Termini „Sexuelle Abweichung“ oder „Perversion“ unterliegen in ihrer Definition einem ständigen Wandel. D. h., was einmal als „gestört“ angesehen wird, kann durchaus ein anderes Mal als „normal“ angesehen werden.

Eine Störung der Sexualpräferenz liegt dann vor, wenn der Betroffenen einem Leidensdruck unterliegt, wenn er jemand anderen unter Leidensdruck versetzt, verletzt oder dessen Tod herbeiführt. Mitunter zählen hier alle sexuellen Handlungen mit einer nicht einwilligenden Person.

Dazu gehören:

  • Fetischismus (Gebrauch von unbelebten Objekten, wie Schuhe oder Wäsche oder die Fixierung auf einen Körperteil, z.B. Fuß-Fetischismus)
  • Frotteurismus (sich Reiben an einer nicht einwilligenden Person)
  • Fetischistischer Transvestitismus (das Tragen der Kleidung des anderen Geschlechts)
  • Exhibitionismus (das zur Schau stellen der eigenen Genitalien)
  • Voyeurismus (die Beobachtung einer nichtsahnenden Person, die nackt ist, sich gerade entkleidet oder sexuelle Handlungen ausführt)
  • Hebephilie (Präferenz für pubertierende Mädchen und/oder Burschen)
  • Sadomasochismus (Lust an Schmerzen und/oder Lust jemand Schmerzen zuzufügen)
  • Pädophilie (das sexuelle Interesse gilt prä- oder peripubertären Kindern)
  • Zoophilie (Sex mit Tieren)
  • Nekrophilie (Sex mit Leichen)
  • Dissexualität (sexuelle Selbstbestimmung anderer Menschen wird beeinträchtigt)
  • sonstige Störungen der Sexualpräferenz (Uro- oder Koprophilie – sexuelle Praktiken mit Urin und Kot, Objektophilie …)
  • Hypersexuelle Störung (die Zeit, die mit wiederkehrenden sexuellen Fantasien, sexuellem Verlangen oder sexuellen Verhaltensweisen aufgebracht wird und andere nichtsexuelle Aktivitäten beeinträchtigt)

Störungen der sexuellen Reproduktion

  • unerfüllter Kinderwunsch

Sexualtherapie hilft auch bei

  • Sexualität im Alter
  • Sexualität bei Erkrankung oder Behinderung
  • Gewalt in der Partnerschaft
  • Risikofaktoren wie Hyperlipidemie,  Bluthochdruck, Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen

Sexualtherapie für Paare

Sexuelle Probleme in der Partnerschaft können folgendermaßen auftreten:

  • Einer der Partner verspürt keine Lust oder hat nicht das Bedürfnis intim zu werden, es kann auch starker Ekel oder Widerwillen auftreten.
  • Körperliche Reaktionen können ausbleiben: das Feuchtwerden der Scheide (Lubrikation) oder das Steifwerden des Penis. Es kann aber trotzdem sexuelle Lust verspürt werden. Ebenso ist dies umgekehrt möglich: Der Körper reagiert aber das lustvolle Gefühl bleibt aus.
  • Es kann zu Schmerzen bei der sexuellen Vereinigung (Koitus) kommen. Manchmal ist das Einführen des Penis unmöglich (Vaginismus). Auch kann es sein, dass gerade beim Einführen die Steife des Penis nachlässt.
  • Möglicherweise treten Schmerzen während des Koitus auf oder Lust und Erregung lassen nach.
  • Vielleicht kann einer der Partner nicht zu einem befriedigenden Orgasmus kommen. Möglicherweise bleibt auch bei Stimulation beispielsweise mit der Hand der Orgasmus aus. Beim Mann kann es zu einem verfrühten oder verzögerten Orgasmus kommen. Oder es kommt gar nicht zu Orgasmus oder Ejakulation. Gleichermaßen kann es sehr lange dauern bis überhaupt ein Orgasmus auftritt. Auch kann es sein, dass eine körperliche Reaktion eintritt, aber das lustvolle Gefühl dabei ausbleibt. Ebenso kann die körperliche Reaktion beim Orgasmus schmerzvoll sein.
  • Nach dem Orgasmus kann es zu Verstimmungen kommen, unangenehmen Körperreaktionen, Schlafstörungen etc.

So verläuft die Sexualtherapie bei Paaren

In der Paartherapie werden beide Partner als gleichwertig und wertfrei behandelt. In der Paartherapie werden alle Paare ungeachtet ihrer sexuellen Ausrichtung behandelt. Einen hohen Stellenwert in der Paartherapie nimmt die Sexualität im Alter ein. Eine gute Sexualität ist bis ins hohe Alter möglich. Im Rahmen der Sexualtherapie soll die Erfüllung elementarer Grundbedürfnisse wie Nähe, Akzeptanz, Wärme und Geborgenheit über eine erfüllte genitale/koitale Sexualität wieder ermöglicht werden. Sexualität soll als besonders intime und lustvolle Möglichkeit erlebt werden, Bedürfnisse nach Nähe, Annahme und Wertschätzung körperlich sinnlich Im Rahmen der Sexualtherapie soll die Erfüllung elementarer Grundbedürfnisse wie Nähe, Akzeptanz, Wärme und Geborgenheit über eine erfüllte genitale/koitale Sexualität wieder ermöglicht werden. Sexualität soll als besonders intime und lustvolle Möglichkeit erlebt werden, Bedürfnisse nach Nähe, Annahme und Wertschätzung körperlich sinnlich zu stillen.

Auch wenn sexuelle Störungen als leidvoll erlebt werden, machen sie doch oft Sinn, erfüllen eine Funktion, können bestenfalls zu kreativen Lösungen führen, eine Partnerschaft möglicherweise stabilisieren. Manchmal sind sie die Lösung, nicht das Problem.

Auch wenn sexuelle Störungen als leidvoll erlebt werden, machen sie doch oft Sinn, erfüllen eine Funktion, können bestenfalls zu kreativen Lösungen führen, eine Partnerschaft möglicherweise stabilisieren. Manchmal sind sie die Lösung, nicht das Problem.