Sexualtherapie für Paare

In vielen Part­ner­schaften bleibt nach einiger Zeit das ero­ti­sche Begehren aus. Weil die wenigsten Paare ihre sexu­ellen Bedürf­nisse kom­mu­ni­zieren, macht sich früher oder später eine sexu­elle Unzu­frie­den­heit breit. Partner bzw. Part­ne­rinnen fühlen sich zurück­ge­wiesen, gekränkt, ver­un­si­chert, wütend, ver­zwei­felt. Nicht oft zeigt sich die sexu­elle Unzu­frie­den­heit in Form von Aggres­sion, Rückzug oder Resi­gna­tion. Abnei­gung und Lust­lo­sig­keit ist sind oft die Folge. Die Unzu­frie­den­heit wirkt sich auf viele Bereiche in der Paar­be­zie­hung aus. Nicht selten ent­steht ein Teu­fels­kreis.

All­ge­mein kann gesagt werden, dass es bei sexu­ellen Pro­blemen keinen „unbe­tei­ligten Partner“ gibt. Beide sind Teil des Pro­blems und bei beiden ver­langt es eine Ver­än­de­rung im Ver­halten, wenn das Pro­blem besei­tigt werden soll.

Wollen Sie das Begehren in Ihre Bezie­hung zurück­holen?

Oder bleiben Sie in der Bezie­hung und ver­ab­schieden die Lust?

Wollen Sie den Teu­fels­kreis durch­bre­chen?

Lohnt es sich, für das ero­ti­sche Begehren zu kämpfen und sich dafür zu ver­än­dern?

Wenn Sie mit Ihrer Part­nerin oder Ihrem Partner über­ein­stimmen, d.h. das Begehren und die Lust wieder zurück­holen wollen, sowie dafür kämpfen und sich ver­än­dern wollen, dann ist der erste Schritt bereits getan. Um so eher Sie sich Hilfe in einer Paar­se­xu­al­the­rapie holen, desto weniger wird sich ihr Pro­blem ver­fes­tigen.

Sexualtherapie für Paare

Sexuelle Probleme in der Partnerschaft können folgendermaßen auftreten

  • Einer der Partner ver­spürt keine Lust oder hat nicht das Bedürfnis intim zu werden, es kann auch starker Ekel oder Wider­willen auf­treten.
  • Kör­per­liche Reak­tionen können aus­bleiben: das Feucht­werden der Scheide (Lub­ri­ka­tion) oder das Steif­werden des Penis. Es kann aber trotzdem sexu­elle Lust ver­spürt werden. Ebenso ist dies umge­kehrt mög­lich: Der Körper reagiert aber das lust­volle Gefühl bleibt aus.
  • Es kann zu Schmerzen bei der sexu­ellen Ver­ei­ni­gung (Koitus) kommen. Manchmal ist das Ein­führen des Penis unmög­lich (Vagi­nismus). Auch kann es sein, dass gerade beim Ein­führen die Steife des Penis nach­lässt.
  • Mög­li­cher­weise treten Schmerzen wäh­rend des Koitus auf oder Lust und Erre­gung lassen nach.
  • Viel­leicht kann einer der Partner nicht zu einem befrie­di­genden Orgasmus kommen. Mög­li­cher­weise bleibt auch bei Sti­mu­la­tion bei­spiels­weise mit der Hand der Orgasmus aus. Beim Mann kann es zu einem ver­frühten oder ver­zö­gerten Orgasmus kommen. Oder es kommt gar nicht zu Orgasmus oder Eja­ku­la­tion. Glei­cher­maßen kann es sehr lange dauern bis über­haupt ein Orgasmus auf­tritt. Auch kann es sein, dass eine kör­per­liche Reak­tion ein­tritt, aber das lust­volle Gefühl dabei aus­bleibt. Ebenso kann die kör­per­liche Reak­tion beim Orgasmus schmerz­voll sein.
  • Nach dem Orgasmus kann es zu Ver­stim­mungen kommen, unan­ge­nehmen Kör­per­re­ak­tionen, Schlaf­stö­rungen etc.

Voraussetzungen, eine Paartherapie zu beginnen

Beide Partner müssen die Vor­aus­set­zung mit­bringen eine Paar­the­rapie durch­führen zu wollen. Es ist zwecklos, der Part­nerin oder dem Partner zuliebe eine Sexu­al­the­rapie zu beginnen.

So verläuft die Sexualtherapie bei Paaren

In der Sexu­al­the­rapie für Paare werden beide Partner gleich­wertig und wert­frei behan­delt und als Paar unge­achtet ihrer sexu­ellen Aus­rich­tung betrachtet.

Im Rahmen der Sexu­al­the­rapie für Paare soll die Erfül­lung ele­men­tarer Grund­be­dürf­nisse wie Nähe, Akzep­tanz, Wärme und Gebor­gen­heit über eine erfüllte genitale/​koitale Sexua­lität wieder ermög­licht werden.

In einer ver­trau­ens­vollen Atmo­sphäre werden Sie die Mög­lich­keit haben unge­zwungen über Ihre sexu­ellen Pro­bleme und dem damit ver­bun­denen Lei­dens­druck mit mir zu spre­chen.

Zunächst schil­dern Sie mir in einem Erst­ge­spräch von Ihrem Pro­blem oder Anliegen. Anschlie­ßend werden wir ein rea­lis­ti­sches The­ra­pie­ziel fest­legen.

Gemeinsam erstellen wir einen The­ra­pie­plan, wo ich Ihnen Mög­lich­keiten erläu­tere, wie Sie ihr gewünschtes Ziel errei­chen können.

Es erfolgt eine gründ­liche Explo­ra­tion Ihres Pro­blems hin­sicht­lich Häu­fig­keit, Inten­sität, erst­ma­liges Auf­treten usw.

In den dar­auf­fol­genden Sit­zungen wird eine sorg­fäl­tige Sexu­alana­mnese durch­ge­führt. Einen großen Teil nimmt die Bio­gra­fie­ar­beit ein, näm­lich die Ent­wick­lung ihrer Sexua­lität in der Lebens­spanne. Hier geht es sozu­sagen um die Ent­wick­lung Ihrer sexu­ellen Iden­tität, die zunächst durch ihre Erfah­rungen inner­halb der Familie und infolge durch alle wei­teren Erfah­rungen mit all ihren Part­nern bzw. Part­ne­rinnen ent­standen ist.  Denn: es begegnen sich zwei sexu­elle Pro­file – beide bringen ihre Erfah­rungen, Vor­lieben, Erwar­tungen und Befürch­tungen mit.

Ebenso wird in der Paar­se­xu­al­the­rapie the­ma­ti­siert, wie Sie selbst mit Ihrem Körper umgehen, wie wichtig er Ihnen ist, wie gut Sie ihn kennen, usw.

Anhand einer Bedin­gungs­ana­lyse werden wir fest­stellen, was die Ursache Ihrer Pro­bleme ist. Manchmal han­delt es sich um etwas Orga­ni­sches (z.B. Dia­betes oder Depres­sionen, hor­mo­nelle Stö­rung etc.), oder es können nega­tive Gedanken, Ein­stel­lungen oder Gefühle eine befrie­di­gende Sexua­lität ver­hin­dern. Ebenso kann es sein, dass das Pro­blem eine Funk­tion hat, mög­li­cher­weise sogar für die Bezie­hung einen Sinn dar­stellt. Even­tuell wird ein sexu­elles Pro­blem auf­grund von Umwelt­be­din­gungen wie Stress auf­recht­erhalten. Allen­falls kann es aber auch sein, dass die Pro­ble­matik durch ein Trauma aus der Kind­heit ent­standen ist.

Je nach Sym­pto­matik ist es not­wendig, dass zuhause Übungen durch­ge­führt werden, um die sexu­elle Funk­tion wie­der­her­zu­stellen. Diese Übungen führen Sie alleine und/​oder mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Part­nerin durch. In der Sit­zung bekommen Sie eine genaue Anlei­tung von mir, wie diese Übungen durch­zu­führen sind.

Eine Berüh­rung oder Unter­su­chung durch mich findet nicht statt.

In der The­ra­pie­stunde darauf werden diese Übungen einer genauen Ana­lyse unter­zogen. Je nach Sym­pto­matik werden fol­gende Übungen ange­wandt:

  • Sen­sate Focus Übungen nach Mas­ters & Johnson
  • Squeeze Technik und Teasing Technik
  • Hegarstift­trai­ning usw.

Im Fokus der The­rapie steht immer der Patient als Experte für sich selbst. Gemeinsam mit meinem theo­re­ti­schen Hin­ter­grund­wissen können wir den Weg zu ihrem gewünschten Ziel beschreiten.

Auch wenn sexu­elle Stö­rungen als leid­voll erlebt werden, machen sie doch oft Sinn, erfüllen eine Funk­tion, können bes­ten­falls zu krea­tiven Lösungen führen, eine Part­ner­schaft mög­li­cher­weise sta­bi­li­sieren. Manchmal sind sie die Lösung, nicht das Pro­blem.

Mein Angebot

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Die psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung kann in St. Pölten oder in Kapelln erfolgen: Kon­takt Praxis St. Pölten
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