Mein​be​zirk​.at: Kapellner Paartherapeutin klärt Beziehungsfragen


KAPELLN AN DER PERSCHLING (sl). Bet­tina Brückel­mayer ist Psy­cho­the­ra­peutin in Kapelln und bietet unter anderem auch Paar­the­rapie an. Im Inter­view klärt sie vier Fragen über Bezie­hungen:

Wann sollte ein Paar eine The­rapie in Erwä­gung ziehen?

Bei­spiels­weise bei häu­figen Kon­flikten, ver­baler und kör­per­li­cher Gewalt, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­blemen, Unstim­mig­keiten bei All­tags­ent­schei­dungen, Untreue oder Pro­blemen in der Sexua­lität.

Wie funk­tio­niert die Paar­the­rapie?

Am Anfang jeder Paar­the­rapie steht eine Ziel­for­mu­lie­rung, die von jeder Person ein­zeln aus­ge­spro­chen wird und wonach sich der The­ra­pie­pro­zess richtet. Die dama­lige, gewünschte Situa­tion wird oft mit der heu­tigen, uner­wünschten ver­gli­chen. Ange­mes­sene Lösungs­schritte werden hin­sicht­lich Kon­flikt­si­tua­tionen erprobt. Jede Partei wird gleich­wertig behan­delt.

Wie führt man die Bezie­hung har­mo­ni­scher?

Ein paar grund­le­gende Punkte sind die gegen­sei­tige Wert­schät­zung, Respekt, regel­mä­ßige Zeit zu Zweit, gemein­same Akti­vi­täten, Kom­mu­ni­ka­tion, Akzep­tanz und Ver­ständnis, Frei­räume zuge­stehen und gemeinsam zu lachen.

Kann man Ihrer Mei­nung nach jede Bezie­hung retten?

Leider nein. Oft sind Muster oder Ver­hal­tens­weisen zu ein­ge­fahren bezie­hungs­weise ein Teil der Bezie­hung bringt nicht die hun­dert­pro­zen­tige Bereit­schaft zur Ver­än­de­rung mit. Manchmal sind alte Wunden zu groß und können nicht ver­gessen oder ver­ziehen werden, bei­spiels­weise bei Gewalt inner­halb der Bezie­hung.

 

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